
Argentinische Steak-Marinade: Rezepte, Tipps und mehr
Bring dein Grillen auf das nächste Level und entdecke die Geheimnisse hinter dem legendären Asado-Geschmack. Lerne, wie du Steak auf argentinische Art marinierst – mit leicht nachvollziehbaren Rezepten, wichtigen Tipps und zeitlosen Techniken, mit denen du beim nächsten Grillabend im Garten die Messlatte höher legst.
Das Herz des Geschmacks
Beim authentischen Grillen nach Gaucho-Art geht es nicht nur darum, mit dem perfekten Stück Rindfleisch zu arbeiten. Manchmal nimmst du einfach, was da ist – auch wenn es nicht ganz so saftig, zart oder aromatisch ist, wie du es dir wünschen würdest. Genau hier kommen Marinaden ins Spiel.
In Argentinien – wie in vielen anderen kulinarischen Traditionen, die auf Hartholzfeuer setzen – sind Steak-Marinaden eine bewährte Technik, um ein Maximum an Geschmack und Zartheit herauszuholen.
Eine ausgewogene Mischung aus Kräutern, Gewürzen und säurehaltigen Zutaten verwandelt ganz alltägliche Stücke in ein Erlebnis, bei dem dir das Wasser im Mund zusammenläuft: Jeder Bissen ist zart, explodiert vor Geschmack und hat eine wunderschöne goldbraune Kruste.
Lust, es auszuprobieren? Schauen wir uns an, was argentinische Steak-Marinaden so besonders macht und wie du sie zu einem festen Teil deines Grillrituals machst.
Was macht argentinische Marinaden so besonders?
Beim Wort Rindfleischmarinade denkst du vielleicht an süße, klebrige Mischungen mit einer Senfnote. Argentinische Marinaden sind jedoch etwas völlig anderes.
Hier stehen kräftige, unkomplizierte Aromen im Mittelpunkt, oft ergänzt durch kräuterige Frische und gerade so viel Säure oder Bitterkeit, dass der Geschmack Kontur bekommt. Marinaden sollen den natürlichen Charakter des Fleisches unterstreichen – niemals überdecken.
Klassische argentinische Marinaden (wie das legendäre Chimichurri) bestehen aus frischen Kräutern, Knoblauch, gemahlenem Chili, Essig oder Zitrussaft und Öl. Diese Kombination erfüllt gleich zwei Aufgaben: Die Mischung würzt das Fleisch und macht es zarter. Das ist besonders wichtig, wenn du das Fleisch beim Grillen am Asado-Kreuz für eine letzte Geschmacksschicht damit bestreichst.
Auch wenn diese Mischungen meist vor dem Grillen verwendet werden, kommen sie genauso gut danach zum Einsatz – zum Beträufeln oder als letzter Schliff. Wenn du auf einem Grill mit V-Grillrosten grillst, kann abtropfende Marinade dank der V-förmigen Streben sauber ablaufen – so bleibt der Geschmack erhalten und Stichflammen werden minimiert. Denn Vielseitigkeit ist das eigentliche Herz eines argentinischen Asados … zusammen mit den Freunden und der Familie, die sich darum versammeln.
Argentinische Steak-Marinade: Zutaten
| Bestandteil | Optionen & Hinweise |
|---|---|
| Kräuter | Petersilie, Oregano, Rosmarin, Basilikum, Thymian, Lorbeer | Wenn möglich, frische Kräuter bevorzugen. |
| Gewürze | Knoblauch (streng genommen kein Gewürz), Chili, Paprikapulver, Pfeffer (schwarz & weiß), Kreuzkümmel, Muskatnuss |
| Öl | Sonnenblumen- oder Maiskeimöl, Olivenöl (mit Vorsicht verwenden: Es kann andere Aromen überdecken), Sahne |
| Säure | Zitronensaft, Orangensaft, Essig, Wein (rot oder weiß), Bier, Wermut, Fernet & andere alkoholische Getränke, Sojasoße |
Klassisches Rezept für argentinische Steak-Marinade
Durch das Kombinieren von Gewürzen, Kräutern, Säure und Öl kannst du unzählige Marinaden kreieren – jede mehr oder weniger passend für bestimmte Fleischstücke, Gemüse oder sogar Käse und für bestimmte Garmethoden.
Sobald du die Grundlagen beherrschst, kannst du sie ganz nach deinem Geschmack oder nach dem, was du gerade im Haus hast, abwandeln. Für eine echte Marinade nach argentinischer Art gilt nur: frisch halten, keinen Zucker und sparsam würzen.
Zitrussäfte wie Zitrone oder Orange passen zum Beispiel statt Essig wunderbar zu Schweinefleisch, während eine Marinade auf Basis von Rotwein und Kreuzkümmel ein Klassiker für gegrilltes Rindfleisch ist – einfach zum Niederknien.
Wir könnten endlos über mögliche Kombinationen reden, aber in der Kürze liegt die Würze – also kommen wir zur Sache.
Nichts sagt so sehr „Argentinien“ wie ein saftiges, zartes Stück Fleisch, das stundenlang mariniert und dann am Sonntagmittag langsam bei niedriger Hitze über Hartholzglut auf einem Gaucho-Grill gegrillt wurde.
Was jetzt folgt, ist eine einfache, aber vielseitige argentinische Steak-Marinade, die wir bei GauchoLife machen, wenn uns nach einem Asado ist, das seinen Namen verdient. Die Mischung ist aromatisch genug, um sie jede Woche zu wiederholen, ohne dass sie langweilig wird, und flexibel genug, um sie zu deiner eigenen zu machen.
Du brauchst folgende Zutaten:
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Knoblauch
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Lorbeerblätter und Rosmarin
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Paprikapulver, gemahlenen Chili und Kreuzkümmel
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Essig (am besten Rotweinessig)
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Sonnenblumenöl
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Röste den Knoblauch, bis er weich ist – entweder über Hartholzglut, im Kamin oder auf dem Herd. Schäle ihn und drücke ihn aus, sodass du ein Mus erhältst.
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Gib etwas Rotweinessig in eine Schüssel (nicht zu viel).
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Füge das Knoblauchmus, fein gehackte Lorbeerblätter, Kreuzkümmel, Chili und Paprikapulver nach Geschmack hinzu.
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Gieße eine großzügige Menge Sonnenblumen- oder Maiskeimöl dazu.
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Rühre, bis sich alles vollständig zu einer homogenen Mischung verbunden hat.
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Lege deine Steaks in die Schüssel und bedecke sie rundum mit der Marinade.
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Stecke Rosmarinzweige in das Fleisch.
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Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für 2–4 Stunden in den Kühlschrank.
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Damit das Fleisch gleichmäßig gart, denk daran, es 15–30 Minuten vor dem Grillen auf Zimmertemperatur kommen zu lassen.
Diese Marinade eignet sich hervorragend für kräftige Rindfleischstücke wie Skirt Steak (Saumfleisch), Ribeye oder Short Ribs (Querrippe) – besonders, wenn du Rippchen auf einem Santa-Maria-Grill zubereitest. Lust auf Abwechslung? Nimm Rotwein statt Essig, lass Paprikapulver und Chili weg und verwende stattdessen grob gemahlenen schwarzen Pfeffer – ein anderes Geschmacksprofil, aber trotzdem durch und durch argentinisch.
Du weißt noch nicht, mit welchem Feuer du grillen willst? Lies unseren Vergleich Pelletgrill vs. Holzkohlegrill.
Marinaden-Variationen nach argentinischer Art
Die Basis aus Kräutern, Gewürzen, Säure und Öl öffnet zwar die Tür zu unzähligen Mischungen, doch es gibt bestimmte Kombinationen, die den echten Geschmack der Pampa in deinen Garten bringen.
Kräftiges, frisches Chimichurri, eine spritzige Churrasco-Marinade und bittersüße Zitrusmischungen verstärken Geschmack und Textur des Fleisches und geben jedem Bissen Steak einen besonderen Dreh – ganz auf argentinische Art.

Chimichurri
Wenn es eine Soße gibt, die das argentinische Grillen wirklich ausmacht, dann ist es Chimichurri. Kein Asado ist komplett ohne eine mittelgroße (oder besser große) Schüssel Chimi auf dem Tisch, bereit, um über Provoleta, Short Ribs, Hüftsteak oder einen herrlich üppigen Choripán gelöffelt zu werden.
Aber wie gesagt: Die argentinische Küche ist vielseitig – da kann Chimichurri unmöglich nur eine Soße sein. Als Marinade verwendet, sorgt es für einen frischen, würzigen Kick, der die reichhaltigen, rauchigen Aromen von gegrilltem Rindfleisch ausbalanciert.
Hier ist ein Rezept für Chimichurri-Marinade, das dir nicht die Show stiehlt … dir aber hilft, ein Steak zu grillen, das garantiert alle Blicke auf sich zieht.
Chimichurri-Steak-Marinade
Zutaten:
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1 EL Knoblauch (gehackt oder getrocknet)
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3 EL frische Petersilie
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Getrockneter Oregano (etwa doppelt so viel wie Chili)
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2 EL getrockneter Thymian und Lorbeerblätter
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Gemahlener Chili oder zerstoßener Peperoncino, nach Geschmack
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Schwarzer Pfeffer
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Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
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Rotweinessig oder eine Alternative (siehe Tipps)
So geht’s:
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Vermische die trockenen Zutaten: Oregano, Chili und alle getrockneten Kräuter.
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Gib Knoblauch und gehackte Petersilie dazu und vermische alles gründlich.
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Gieße so viel Öl dazu, dass eine dicke, rustikale Soße entsteht.
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Lockere sie mit einem Schuss Essig, Weißwein, Zitronensaft oder Salzlake auf.
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Bestreiche dein Fleisch großzügig mit der Mischung und massiere sie gut ein.
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Lass es bis zu 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Für eine Marinade, die alle begeistert, beachte diese Tipps:
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Wenn du noch einen draufsetzen willst, weiche die getrockneten Kräuter und Gewürze zuerst in etwas warmer Salzlake ein – so entfalten sie ihr volles Aroma und ihre Tiefe.
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Ein wenig Essig reicht weit. Zu viel Säure kann den natürlichen Geschmack des Fleisches überdecken. Salzlake, Zitronensaft oder Weißwein sind sanfter.
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Wenn du im Santa-Maria-Stil über offener Flamme grillst, tupfe die Steaks trocken, bevor du sie auf den Grill legst. So verhinderst du, dass die Kräuter verbrennen, bitter werden und dir den Geschmack verderben.
Weiterlesen: Erfahre, wie du als Einsteiger den besten Holzkohlegrill auswählst – von Grilltypen bis zu Techniken für das Feuermanagement, alles in einem umfassenden Ratgeber
Du willst tiefer einsteigen? Unser Ratgeber zu den Grilltypen behandelt jedes System ausführlich – von der Frage, wie das Feuer eigentlich funktioniert, bis hin zu dem Aufbau, der zu deiner Art zu grillen passt.
Churrasco-Marinade
In Argentinien heißen Short Ribs Asado de tira oder Churrasco – ein unverzichtbares Stück bei jedem richtigen Asado. Diese Marinade auf Zitrusbasis bringt ihren kräftigen, rindfleischigen Geschmack zur Geltung und sorgt gleichzeitig für einen leichteren, spritzigen Abgang.
Außerdem hilft die Säure des Orangensafts, die Fasern des Rindfleischs aufzubrechen. So wird das Fleisch zarter und saftiger – perfekt, um deine Short Ribs auf das nächste Level zu bringen.
Argentinische Churrasco-Marinade
Zutaten:
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Saft von 3 bis 4 Orangen
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Getrockneter Knoblauch, nach Geschmack
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Rosmarin und Thymian (frisch oder getrocknet), nach Geschmack
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Schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
So geht’s:
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Vermische alle Zutaten in einer Schüssel.
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Gib das Fleisch dazu und bedecke es rundum mit der Marinade.
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Abdecken und 2 bis 4 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
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Entferne vor dem Grillen überschüssige Kräuter, damit sie über dem Feuer nicht verbrennen.
Warum wir sie bei GauchoLife lieben? Weil diese Marinade einfacher nicht sein könnte – und genau darin liegt ihre Genialität. Außerdem ist sie unglaublich vielseitig: Du kannst damit auch gegrilltes Hähnchen oder Schweinefleisch würzen. Für eine besondere Note gibst du 2 Esslöffel Worcestershiresoße oder 1 Esslöffel Sojasoße dazu – das sorgt für eine tiefere, bittersüße Note.
Zitrusmarinade
Der Norden Argentiniens ist für seinen reichen Zitrusanbau bekannt, und diese Frische findet sich in vielen unserer klassischen Marinaden wieder. Diese hier sticht besonders hervor: eine kräftige Mischung aus Orange, Limette, Knoblauch und einem Schuss Bier, die Geschmack, Zartheit und einen Hauch regionales Flair liefert.
Zitrusmarinade
Zutaten:
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Saft von 2–3 Orangen
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Saft von 1 Limette
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120 ml (½ Cup) Bier
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Getrockneter oder gerösteter Knoblauch, nach Geschmack
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Rosmarin und Thymian (frisch oder getrocknet), nach Geschmack
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Schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
So geht’s:
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Vermische alle Zutaten in einer Schüssel.
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Gib das Fleisch dazu und bedecke es rundum mit der Marinade.
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Abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen (je länger, desto besser).
Diese Marinade passt besonders gut zu magereren, festeren Stücken wie Skirt Steak oder Flat Iron Steak. Zitrus und Bier machen die Fasern zarter und bringen gleichzeitig vielschichtige Aromen ins Spiel.
Auch sie ist ziemlich vielseitig: Wenn du auf einer Grillplatte (Plancha) grillst, kannst du das Bier durch eine Reduktion aus 240 ml (1 Cup) Rotwein mit 1 Esslöffel Zucker ersetzen. Beim Einkochen bildet sich eine karamellisierte goldbraune Kruste – ideal für Schweinefleisch und scharf angebratene Steaks.
Neugierig auf die verschiedenen Grillstile Südamerikas? Verpass nicht unseren Vergleich Brasilianisches Churrasco vs. argentinisches Asado.
Tipps zum Marinieren & Grillen für ein gelungenes Asado
Bei argentinischen Kochtraditionen – vor allem, wenn Hartholzfeuer im Spiel ist – geht es nicht um exakt abgemessene Mengen oder starre Rezepte. Diese Traditionen beruhen auf Erfahrung, Instinkt und jener Art von Grillwissen, die von Mensch zu Mensch weitergegeben wird: in der Familie, unter Freunden und sogar unter Fremden an einer Parrilla am Straßenrand.
In diesem Sinne haben wir hier noch ein paar zusätzliche Tipps, mit denen du Steaks auf argentinische Art marinierst und grillst – erprobt und bewährt von GauchoLife:
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Damit die Aromen wirklich einziehen und das Fleisch zart wird, gib deiner Marinade mindestens 2 Stunden Zeit (ideal sind 4). Lass sie ihre Magie entfalten und spar dir die Ruhezeit nicht!
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Passe die Marinierzeit an das Stück an. Festere, dickere Stücke dürfen über Nacht marinieren. Zarte Stücke wie Ribeye oder Filet können durch die Säure jedoch zerfallen, wenn sie länger als 6 Stunden mariniert werden.
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Salze dein Fleisch immer erst direkt vor dem Grillen mit grobem Salz. Salz in der Marinade kann dem Fleisch Feuchtigkeit entziehen und es zu früh „garen“, wodurch es trocken werden kann.
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Bevor das Fleisch auf den Grill oder Santa-Maria-Grill kommt, tupfe überschüssige Marinade mit Küchenpapier ab. So bekommst du die goldbraune Kruste ohne Stichflammen oder verbrannte Kräuter.
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Natürliche Hartholzscheite oder Holzkohle sorgen für den authentischen Asado-Geschmack. Wenn du es bekommst, ist argentinisches Quebracho-Holz das Nonplusultra, aber auch Eiche oder Hickory verleihen dir dieses rauchige Finish, das wunderbar zu marinierten Steaks passt
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Lass dein Steak nach dem Grillen immer ein paar Minuten ruhen, damit sich der Fleischsaft verteilen kann. Schneide es dann mit einem Set scharfer Gaucho-Messer quer zur Faser auf – für einen saftigeren, aromatischeren Bissen.
Während deine Fleischmarinaden mit der Zeit ihren Geschmack entwickeln, braucht auch dein Mate-Becher Pflege: Lies, wie du einen Mate-Becher aus Holz einweihst, bevor du ihn zum ersten Mal benutzt.
Häufige Fragen
Du möchtest mehr über Marinaden wissen? Hier findest du Antworten auf einige der häufigsten Fragen, die wir bekommen. Wenn deine nicht dabei ist, schreib uns gerne. Wir helfen dir immer gern weiter!
Was ist der Unterschied zwischen argentinischer Marinade und anderen Grillmarinaden?
Während typische US-amerikanische BBQ-Marinaden eher süß, klebrig oder stark gewürzt sind, sind argentinische Steak-Marinaden meist schlicht, frisch und von Kräutern geprägt – sie sollen den natürlichen Geschmack und die Zartheit unterstreichen.
Kann ich diese Marinaden auch für Hähnchen, Schweinefleisch oder Gemüse verwenden?
Auf jeden Fall. Argentinische Rindfleischmarinaden passen hervorragend zu Grillgemüse, Hähnchen oder Schweinefleisch. Denk nur daran, die Marinierzeit an die jeweilige Zutat anzupassen: Empfindlichere Lebensmittel können zerfallen, wenn sie zu lange in säurehaltigen Mischungen liegen. Wenn du einen argentinischen Santa-Maria-Grill verwendest, sind die Höhenverstellung und die große Rostfläche ideal, um diese Stücke gleichmäßig zu garen und perfekte Krusten zu erzielen.
Wie lange sollte ich Steak zum Grillen marinieren?
Für zarte, aromatische Ergebnisse marinierst du dein Steak mindestens 2 Stunden im Kühlschrank (ideal sind 4 Stunden). Festere Stücke marinierst du am besten über Nacht.
Vorsicht bei zarten Stücken wie Ribeye oder Filet: Mariniere sie nicht länger als 6 Stunden, sonst kann die Textur matschig werden oder das Fleisch zerfallen.
Sollte ich Salz in die Marinade geben?
Besser nicht. Salz in der Marinade kann das Fleisch anfangen zu „garen“, ihm Feuchtigkeit entziehen und es trocken oder zäh machen. Für bessere Ergebnisse salzt du das Fleisch erst kurz vor dem Grillen mit grobem Salz.
Zwischen Marinade und Grillrost
Seit Menschengedenken verwandeln klassische argentinische Steak-Marinaden fade Fleischstücke, schlichtes Gemüse und sogar milden Käse in kräftige, unwiderstehliche Köstlichkeiten.
Und genauso wichtig: Die Marinaden verwandeln neugierige Hobbyköche, die auf Handy oder Laptop durch Rezepte scrollen, in erfahrene Asadores (auch wenn sie das wohl kaum seit Menschengedenken tun).
Hörst du das Brutzeln? Riechst du den Rauch? Kannst du das saftige, zarte, vom Feuer geküsste Steak fast schmecken, das wir beim Schreiben dieses Artikels mariniert (und von dem wir geträumt) haben?
Dann ist es Zeit, den Grill anzuheizen.
Überrasche deine Gäste beim nächsten Treffen im Garten. Mach ein ganz normales Abendessen unter der Woche zu etwas Besonderem, einfach so. Oder genieß einfach den Reiz, etwas Neues auszuprobieren und es auf Anhieb perfekt hinzubekommen.
Lass dir den Gedanken auf der Zunge zergehen, bis dir das Wasser im Mund zusammenläuft. Und dann …
Tja, dann entdecke weitere Rezepte und unsere authentischen argentinischen Grillwerkzeuge bei GauchoLife. Trau dich, die Seele Argentiniens auf deinen Tisch zu bringen – und in dein Herz.
Denn bei GauchoLife wissen wir: Es geht nicht nur ums Grillen. Es geht um ein Lebensgefühl.

2 Kommentare
Hi Laura, thanks for your question!
The chimichurri recipe makes enough for at least two cookouts serving about 4–5 people each, and you can keep it in the fridge to use later.
The other two marinades are also sized for 4–5 guests, but those are best prepared fresh and enjoyed within 1–2 days.
Marcos Luchetta
Hello,
What amount of meat will this recipe work for?
Laura deBoer
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